Ist es Zufall, dass die "Querdenken"-Bewegung ausgerechnet in Stuttgart gegründet wurde und dass sie in Baden-Württemberg besonders großen Zulauf hat? Den Verdacht, dass die Bereitschaft zum Protest gegen Corona-Maßnahmen etwas mit lokalen Eigenheiten zu tun haben könnte, hat Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn in einem Spiegel-Interview gerade "mit Abscheu und Empörung" zurückgewiesen. "Das hat nichts Schwäbisches", sagte der Grüne entschieden.
ProtestkulturSchwäbisches Revoluzzertum
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Die "Querdenken"-Bewegung wurde in Stuttgart gegründet und hat in Baden-Württemberg besonders großen Zulauf. Kann das Zufall sein? Ein Blick in die Geschichte zeigt: eher nein.
Von Claudia Henzler, Stuttgart
