Ukrainer in besetzten GebietenPlötzlich sind sie Ausländer im eigenen Land

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Viele Ukrainer sind aus den besetzten Gebieten geflüchtet, wie diese Menschen im Sommer 2023. Wer geblieben ist, muss nun mit noch mehr Schikanen rechnen.
Viele Ukrainer sind aus den besetzten Gebieten geflüchtet, wie diese Menschen im Sommer 2023. Wer geblieben ist, muss nun mit noch mehr Schikanen rechnen. Pierre Crom/Getty

Putin verlangt, dass Ukrainer in den besetzten Gebieten ihre Pässe gegen russische eintauschen. Wer das nicht tun will, soll gehen. Sein Erlass ist ein weiterer Versuch, in der Ukraine Fakten zu schaffen, die seine Armee bisher nicht erreichen konnte.

Von Silke Bigalke und Frank Nienhuysen, Moskau/München

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Sie sollen ihren blauen Pass gegen einen roten tauschen: Alle Ukrainer, die sich in Russland aufhalten, müssen russische Staatsbürger werden – oder gehen. Den entsprechenden Erlass hat Wladimir Putin vergangene Woche unterzeichnet und mit „Russland“ vor allem die besetzten ukrainischen Gebiete gemeint. Im Prinzip verlangt er von den Ukrainern, ihrem eigenen Staat in der Heimat untreu zu werden.

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