Putin in Peking:China und Russland loben sich für ihre Rolle im Syrien-Konflikt

Russlands Präsident Putin rühmt bei einem Treffen mit Chinas Staatschef Hu die Beziehungen zu Peking. Einen bewaffneten Einsatz gegen das Regime von Syriens Machthaber Assad lehnen beide ab. Man habe auf seine Art eine positive Rolle in der Syrien-Frage gespielt.

Beim Besuch des russichen Präsidenten Wladimir Putin in Peking haben China und Russland ihre Haltung gegen einen Militäreinsatz im Syrien-Konflikt bekräftigt. "Die Position beider Seiten ist allen klar", sagte Liu Weimin, Sprecher des chinesischen Außenministeriums. Die Gewalt in Syrien müsse sofort beendet, und ein politischer Dialog aufgenommen werden.

"Beide Seiten lehnen eine militärische Intervention von außen und einen gewaltsamen Regimewechsel ab", sagte Weimin. Stattdessen solle die Krise in Syrien durch Konsultationen zwischen den verschiedenen Parteien angemessen gelöst werden. Die internationale Gemeinschaft solle die Vermittlungsbemühungen des UN-Sondergesandten Kofi Annan und die UN-Beobachter in Syrien unterstützen, zitierte das chinesische Staatsfernsehen die beiden Staatschefs. Das chinesiche Außenministerium teilte mit: "China und Russland haben auf ihre Art eine positive Rolle in der Syrien-Frage gespielt."

Putin lobt russische Beziehungen zu China

Russlands Präsident Wladimir Putin forderte beim Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Hu Jintao eine gemeinsame Sprache Chinas und Russland in Fragen wie Syrien. Die Beziehungen zwischen Peking und Moskau hätten einen "neuen Höhepunkt" erreicht. In einem Beitrag für die chinesische Zeitung People's Daily, die als Sprachrohr der Kommunistischen Partei gilt, hatte der Präsident zunächst geschrieben: "Die Beziehungen zwischen China und Russland werden zu Recht ein Modell für eine neue Art von Regierungsbeziehungen genannt". Sie seien "extrem stabil" und stünden in "spontanen politischen Situationen" nicht zur Diskussion.

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