Syrien und RusslandPutins Faustpfand heißt Assad

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Moskau, im März 2023: Der russische Präsident Wladimir Putin (rechts) und der damalige syrische Präsident Baschar al-Assad geben einander die Hand.
Moskau, im März 2023: Der russische Präsident Wladimir Putin (rechts) und der damalige syrische Präsident Baschar al-Assad geben einander die Hand. VLADIMIR GERDO/AFP

Syriens früherer Diktator hat Unterschlupf in Moskau gefunden. Der Druck auf den russischen Präsidenten, den Kriegsverbrecher auszuliefern, steigt. Doch bislang sagt der Kremlchef: Nein. Aus Gründen.

Von Tomas Avenarius, Rakka

Keiner weiß, womit sich Syriens früherer Diktator Baschar al-Assad den lieben langen Tag die Zeit vertreibt. Über Nacht aus seinem Reich geflohen, als Islamisten-Rebellen der HTS die Hauptstadt Damaskus stürmten, fand Assad mit Familie und einer Handvoll Getreuer Unterschlupf in Moskau. Kremlchef Wladimir Putin gewährt dem Kriegsverbrecher Asyl im goldenen Käfig: Der Gewaltherrscher, der ungezählte Millionen in Dollar und Goldbarren mitgenommen haben soll auf der Flucht Anfang Dezember 2024, darf sich offensichtlich nicht öffentlich äußern oder gar politisch aktiv werden.

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