Prozess in Dresden:Jagd auf Neonazis

Lesezeit: 4 min

Prozess in Dresden: Außerhalb des Gerichtssaals kennt niemand ihr Gesicht - Lina E. mit ihren Anwälten im Gerichtssaal in Dresden.

Außerhalb des Gerichtssaals kennt niemand ihr Gesicht - Lina E. mit ihren Anwälten im Gerichtssaal in Dresden.

(Foto: Jens Schlueter/AFP)

Zusammen mit anderen soll die 26-jährige Studentin Lina E. Rechtsextremisten zusammengeschlagen haben. Doch bei manchen Opfern zweifelt die Verteidigung an der Glaubwürdigkeit.

Von Antonie Rietzschel, Dresden

Wenn Cedric S. versucht, sich zu erinnern, dann schaut er zur Decke, zieht die Augenbrauen zusammen. Auf der Stirn bilden sich mehrere Falten. Cedric S. muss sich an diesem Tag an vieles erinnern, an die Zahl der Leute, mit denen er Fußball spielt, ob er deren Telefonnummern kennt. An Drohungen gegen ihn, an Details eines früheren Gerichtsverfahrens. Stundenlang befragen ihn die Verteidiger von Lina E. und drei weiteren jungen Männern, die wegen der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung und gefährlicher Körperverletzung angeklagt sind.

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