Mehr als eine halbe Million Menschen demonstrierten gleich am Tag nach der Amtseinführung von Donald Trump – vor acht Jahren. Es war eine der größten Kundgebungen in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Diesmal dauerte es mehr als zwei Monate, bis am Samstag der erste Massenprotest gegen Donald Trumps zweite Amtszeit stattfand. Am Ende einer Woche, die der US-Präsident zur Verkündung seines „Liberation Days“ genutzt hatte, der bisher keine Befreiung brachte, wie es der Name verspricht, sondern vor allem rapide fallende Börsenkurse auf der ganzen Welt. Trumps Zollpolitik, die gerade die Weltwirtschaft auf den Kopf stellt, schien allerdings nur eine Nebensache zu sein, als am Samstag Hunderttausende im ganzen Land auf die Straße gingen.
Proteste in den USADer Widerstand gegen Donald Trump erwacht
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Erstmals protestieren Zehntausende gegen Trump und seine Regierung. Sie prangern nicht nur die fallenden Börsenkurse an, sondern auch die drohende Einschränkung ihrer Bürgerrechte.
Von Fabian Fellmann, Washington
