ProtesteNach Schlachthof-Aktion wird gegen 27 Aktivisten ermittelt

Ermittlungen nach Schlachthof-Protestaktion.
Ermittlungen nach Schlachthof-Protestaktion. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Tierschutz-Aktivisten steigen bei einem Schlachthof im schwäbischen Crailsheim ein. Am Ende gibt es zwei Leichtverletzte und größere Ermittlungen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Crailsheim (dpa/lsw) - Bei einer Protestaktion von Tierschutzaktivisten an einem Schlachthof in Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) sind nach Polizeiangaben zwei Personen leicht verletzt worden. Wegen diverser Verstöße ermittelt die Polizei zudem gegen 27 Aktivisten. 

Protest am Boden und auf dem Dach

Nach Mitteilung der Beamten hatten sich mehrere Protestler am frühen Montagmorgen im Rahmen einer Versammlung vor dem Schlachthof unerlaubt Zutritt auf das Gelände verschafft. Sie kletterten auf das Dach des Gebäudes oder klebten sich auf dem Gelände oder der Einfahrt auf dem Boden fest.

Die Polizei, das DRK und die Feuerwehr holten die Demonstranten vom Dach und lösten sie vom Boden. Dabei seien zwei Personen leicht verletzt worden. Gegen die Aktivisten wird wegen verschiedener strafrechtlicher sowie versammlungsrechtlicher Verstöße ermittelt.

Dem SWR zufolge hatten die Tierschutzaktivisten den Betrieb teils zum Erliegen gebracht. Die Zufahrt zum Schlachthof wurde blockiert. Zwei Aktivisten seien auch mit einem Kran von Laternenmasten heruntergeholt worden.

Protest war gegen Tierindustrie gerichtet 

Zur Protestaktion hatte das Bündnis „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ aufgerufen. Es fordert „das Ende der Tierindustrie und eine solidarische, ökologische Agrarwende“. Die Aktivisten hätten mehrereZufahrten blockiert, sich unter anderem auf dem Boden festgeklebt oder „einbetonniert“, hieß es in einer Mitteilung der Gruppe.

© dpa-infocom, dpa:250414-930-439586/1

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