Proteste in FrankreichParis im Schockzustand

Ein beschmierter Triumphbogen, ausgebrannte Autos, geplünderte Geschäfte: Am Tag nach den Krawallen zeigt sich die französische Hauptstadt erschüttert von den schwersten Ausschreitungen seit Jahren.

Paris, einen Tag nach den Krawallen: Ein Auto, besprüht mit einer die Polizei beleidigenden Abkürzung, liegt ausgebrannt in der Innenstadt. Die Proteste gegen die Politik vom Präsident Emmanuel Macron waren am Samstag in massive Gewalt umgeschlagen: Fenster wurden eingeschlagen, Geschäfte geplündert und Autos angezündet. Bei den schwersten Ausschreitungen seit Jahren in Frankreich wurden am Samstag mehr als 100 Menschen verletzt, mehr als 400 wurden festgenommen.

Bild: REUTERS 2. Dezember 2018, 13:142018-12-02 13:14:05 © SZ.de/dpa/AFP/sebi/hach