Proteste in ÄgyptenStöcke und Steine gegen die Opposition

Es ist vorbei mit den friedlichen Demonstrationen. Die ganze Nacht hindurch sind Anhänger des ägyptischen Präsidenten mit Gewalt gegen Oppositionelle vorgegangen - die Armee hält sich noch immer zurück.

In der Nacht ist die Lage in Ägypten eskaliert: In der Hauptsstadt Kairo kam es zu blutigen Kämpfen zwischen Oppositionellen und Anhängern des Präsidenten Hosni Mubarak. Die Ausschreitungen konzentrierten sich vor allem auf den zentral gelegenen Tahrir-Platz. Auf dem Bild sind zwei Gegner des Mubarak-Regimes zu sehen, die bei den Krawallen verletzt wurden. Insgesamt ist von mehreren Hundert Verwundeten die Rede, zwischen zwei bis sechs Menschen sollen bei den Kämpfen gestorben sein.

Die gewaltsamen Auseinandersetzungen hatten bereits am Vortag begonnen.

Bild: AFP 2. Februar 2011, 12:212011-02-02 12:21:26 © sueddeutsche.de/fiem/mcs/gba