Corona-Demos:"Wer nur spazieren gehen will, hat keine Pyrotechnik im Gepäck"

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Corona-Demos: Die Lockerungen im sächsischen Versammlungsrecht ermöglichen jetzt den Gegendemonstranten bei "Querdenker"-Veranstaltungen, wieder in größerer Zahl auf die Straße gehen zu können.

Die Lockerungen im sächsischen Versammlungsrecht ermöglichen jetzt den Gegendemonstranten bei "Querdenker"-Veranstaltungen, wieder in größerer Zahl auf die Straße gehen zu können.

(Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa)

Die eskalierenden Proteste gegen Corona-Maßnahmen alarmieren die Politik. Minister warnen vor gewaltbereiten Gruppen, die den Schutz friedlicher Demonstranten suchen. Und die Polizei ist "am Limit".

Von Markus Balser und Peter Fahrenholz

Das Fazit am Tag danach klingt parteiübergreifend fast schon identisch. "Ich sehe das mit wachsender Besorgnis", sagt Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD). "Mir macht das schon große Sorgen", sagt auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Und der sächsische Innenminister Roland Wöller (CDU) erklärt zu den Corona-Protesten am Montagabend in seinem Bundesland: "Dieses Verhalten hat nichts mit friedlichen Protesten zu tun."

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