Protest gegen Castor-TransportMeckern gegen den Atommüll

Eine Ziegen- und Schafsherde, ein umgebauter Brauerei-Lkw und eine Blockade-Pyramide: Die Anti-Atom-Aktivisten haben sich bei ihren Protesten viel einfallen lassen. Genutzt hat es wenig: Der Atommüll ist nun im Zwischenlager Gorleben eingetroffen.

Es war der längste Castor-Transport der deutschen Geschichte: Nach 92 Stunden sind die elf Behälter mit 123 Tonnen hochradioaktivem Atommüll von der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague im niedersächsischen Zwischenlager Gorleben angekommen.

An diesem Dienstag um 9.52 Uhr passiert der letzte Tieflader die Einfahrt ins Zwischenlager Gorleben. Die Tore werden geschlossen.

Bild: dpa 9. November 2010, 13:472010-11-09 13:47:39 © sueddeutsche.de/hild