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Protest in Corona-Zeiten:Schwere Zeiten für Unzufriedene

A demonstrator hits a pot from a window of his home to protest against the Brazil's President Jair Bolsonaro in a neighbourhood Sudoeste, amid the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Brasilia

Protest gegen Präsident Jair Bolsonaro in Brasilien

(Foto: Adriano Machado/Reuters)

Hongkong, Chile, Algerien: 2019 war die Welt im Aufruhr. Doch Covid-19 hat die meisten Bewegungen zum Erliegen gebracht. Jetzt muss wohl das Internet die Straße als Ort des Protests ersetzen.

Von SZ-Autoren

Nicht einmal ein Jahr ist es her, da drängten sich Hunderttausende Menschen durch die engen Straßen Hongkongs. Monatelang ging das fast jedes Wochenende so, im Kampf für Freiheit und Mitbestimmung und gegen den Einfluss Pekings. Heute wirkt das wie eine ferne Vergangenheit. Selbst die vorübergehende Festnahme von 14 führenden Mitgliedern der Demokratiebewegung an diesem Wochenende ging fast geräuschlos vorüber. Unter ihnen waren der bekannte Anwalt Martin Lee, die früheren Abgeordneten Albert Ho und Lee Cheuk Yan sowie den Verleger Jimmy Lai. Vor einigen Monaten hätte das die Menschen noch auf die Straße getrieben. Doch das Virus zwingt nun sogar die hartnäckigsten Hongkonger, zu Hause zu bleiben.

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