Prantls Blick:Sahra Sahara

Prantls Blick: Sahra Wagenknecht stellt ihr neues "Bündnis Sahra Wagenknecht" vor. Sie inszeniert es als Projekt für die sogenannten kleinen Leute.

Sahra Wagenknecht stellt ihr neues "Bündnis Sahra Wagenknecht" vor. Sie inszeniert es als Projekt für die sogenannten kleinen Leute.

(Foto: Soeren Stache/DPA)

Mit der Wagenknecht-Partei sind extreme Temperaturschwankungen in der deutschen politischen Landschaft zu erwarten - so wie sie für die weltgrößte Wüste bezeichnend sind.

Von Heribert Prantl

Die meisten hielten sich für Kometen, sie waren aber nur Glühwürmchen: Die Geschichte der Neugründung von Parteien in der Bundesrepublik Deutschland ist eine Glühwürmchengeschichte. Sie leuchten nicht lang. Manche schafften es zwar in kurzer Zeit in ein Parlament oder sogar in die Regierung, so wie vor zwei, drei Jahrzehnten in Hamburg die Statt-Partei und die Schill-Partei; aber selbst das war und ist keine Garantie für anhaltende Bedeutsamkeit. Es gibt nur drei wirklich erfolgreiche und bundesweit relevante Neugründungen in der Geschichte der Bundesrepublik: erstens die Grünen vor mehr als vierzig Jahren, zweitens die Linken (entstanden durch Verschmelzung der SPD-Abspaltung WASG und der PDS) vor 16 Jahren und drittens die AfD vor zehn Jahren.

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