Prantls Blick:Eiszeit mit Russland

Prantls Blick: Bundeskanzler Willy Brandt (vorne li.) und der sowjetische Ministerpräsident Alexej Kossygin (vorne re.) unterzeichnen unter den Augen des KPdSU-Generalsekretärs Leonid Breschnew (Mi.) am 12. August 1970 den Moskauer Vertrag über Gewaltverzicht und Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion.

Bundeskanzler Willy Brandt (vorne li.) und der sowjetische Ministerpräsident Alexej Kossygin (vorne re.) unterzeichnen unter den Augen des KPdSU-Generalsekretärs Leonid Breschnew (Mi.) am 12. August 1970 den Moskauer Vertrag über Gewaltverzicht und Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion.

(Foto: Sven Simon/imago images)

Willy Brandt hielt vor fünfzig Jahren in Oslo eine Rede, die historisch war und ist - weil sie der Gegenwart so viel zu sagen hat. Sie hieß "Friedenspolitik in unserer Zeit" und sie besagt: Entspannungspolitik ist nie zu Ende.

Von Heribert Prantl

Vor fünfzig Jahren hat Willy Brandt seine große Rede über Krieg und Frieden gehalten; es war kurz nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an den damaligen Bundeskanzler in Oslo. Die neue Außenministerin Annalena Baerbock war noch nicht geboren, der neue Bundeskanzler Olaf Scholz war erst 13 Jahre alt. Die Rede Willy Brandts vom Dezember 1971 wird historisch genannt - und das ist richtig. Sie ist deswegen eine historische Rede, weil sie der Gegenwart so viel zu sagen hat. Sie heißt "Friedenspolitik in unserer Zeit", und wer sie liest, der spürt: Brandt hat seine Rede auch für das Jahr 2021 gehalten.

Zur SZ-Startseite
Robert Habeck und Christian Lindner

SZ PlusMeinungPrantls Blick
:Der echte und der gefühlte Vizekanzler

Wie sich Christian Lindner vor Robert Habeck setzt - und wie die Grünen ihren Vorsprung vor der FDP verspielt haben. Scheitert nun die Ampel bei der grünen Urabstimmung an der verärgerten Basis?

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: