Prantls Blick:Die DDR verschwand spurlos. Wirklich?

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Deutsche Einheit als Verwaltungsakt: DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière feiert mit Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (l.) und DDR-Staatssekretär Günther Krause am 31. August 1990 die Unterzeichnung des Einigungsvertrags. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Ja, es war so. Aber die Spuren des Verschwindens sind heute AfD-blau. Und die deutsche Einheit ist noch lange nicht „vollendet“.

Von Heribert Prantl

In der Präambel des Grundgesetzes steht eine Schwindelei; über diese Schwindelei ist bei den Feiern zum Grundgesetzjubiläum nicht geredet worden. In der Einleitung des Grundgesetzes heißt es nämlich seit der Wiedervereinigung, dass die Deutschen in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands „vollendet“ hätten. Aber das stimmt nicht.

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