Prantls Blick:Die heilige Brandmauer

Prantls Blick: Nicht mit der AfD: Bei ihrem Treffen in Augsburg haben sich die deutschen Bischöfe klar von den Rechtsextremisten abgegrenzt.

Nicht mit der AfD: Bei ihrem Treffen in Augsburg haben sich die deutschen Bischöfe klar von den Rechtsextremisten abgegrenzt.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Warum die Kirche den Widerstand gegen die AfD propagiert - und die katholischen Bischöfe es geschlossen und mit spektakulärer Klarheit tun.

Von Heribert Prantl

Die Erklärung aller katholischen Bischöfe zur AfD ist mehr als Erklärung. Sie ist eine eindringliche Mahnung, sie ist eine unmissverständliche Warnung, sie ist spektakulär, sie ist von beeindruckender Eindringlichkeit: "Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar", lautet die Überschrift. Die katholischen Bischöfe haben es bei der Überschrift nicht belassen. Sie buchstabieren durch, was sie bedeutet: "Rechtsextreme Parteien und solche, die am Rande dieser Ideologie wuchern, können für Christinnen und Christen daher kein Ort ihrer politischen Betätigung sein. Die Verbreitung rechtsextremer Parolen - dazu gehören insbesondere Rassismus und Antisemitismus - ist überdies mit einem haupt- und ehrenamtlichen Dienst in der Kirche unvereinbar."

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