Bosnien-HerzegowinaDas neue Gesicht der Separatisten

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Der Ex-Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik (rechts), gratuliert Siniša Karan zum Wahlerfolg.
Der Ex-Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik (rechts), gratuliert Siniša Karan zum Wahlerfolg. Amel Emric/REUTERS

Im serbischen Landesteil von Bosnien-Herzegowina musste Milorad Dodik auf internationalen Druck den Präsidentenposten räumen. Doch sein designierter Nachfolger dürfte seinen spalterischen Kurs fortsetzen.

Von Tobias Zick

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Der serbisch dominierte Landesteil von Bosnien-Herzegowina hat offenbar einen neu gewählten Präsidenten, was allerdings nicht zwangsläufig bedeutet, dass in der Republika Srpska ein Politikwechsel anstünde. Den vorläufigen Ergebnissen vom Montagmittag zufolge hat der Kandidat der Regierungspartei SNSD, der bisherige Wissenschaftsminister Siniša Karan, bei der Wahl am Sonntag rund 50,3 Prozent der abgegebenen Stimmen erzielt.

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