MigrationPortugal will es Einwanderern schwerer machen

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Portugals Premierminister Luís Montenegro sieht sich offenbar durch die erstarkten Rechtspopulisten unter Zugzwang.
Portugals Premierminister Luís Montenegro sieht sich offenbar durch die erstarkten Rechtspopulisten unter Zugzwang. NICOLAS TUCAT/AFP

Jahrzehntelang hieß das Land am Atlantik Migranten willkommen. Das soll sich nun ändern. Die Rechtspopulisten machen Druck auf Premier Luís Montenegro – und viele Expats müssen um ihre Einbürgerung fürchten.

Von Patrick Illinger, Madrid

Fünf Jahre. So viel Zeit mussten ausländische Residenten bislang in Portugal verbracht haben, um die Staatsbürgerschaft beantragen zu können. In Zukunft soll es doppelt so lange dauern. Für Menschen aus portugiesischsprachigen Ländern wie Brasilien sollen es künftig sieben Jahre sein, auch das mehr als bisher. Die längere Wartefrist ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen die konservative Minderheitsregierung unter Premier Luís Montenegro die Einwanderung in das Land am Atlantik bremsen will. Kritiker sehen darin eine Verbeugung vor dem Rechtspopulismus, Juristen warnen vor möglichen Konflikten mit der Verfassung.

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