IsraelDie EU-Kommissarin, die nicht von ihren Genozid-Vorwürfen abrückt

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Teresa Ribera ist als EU-Kommissarin für Wettbewerbspolitik zuständig, nicht aber für Nahostpolitik.
Teresa Ribera ist als EU-Kommissarin für Wettbewerbspolitik zuständig, nicht aber für Nahostpolitik. Johannes Neudecker/dpa

Die spanische Sozialistin sollte als Star der neuen EU-Kommission in Brüssel glänzen. Doch statt als Hüterin des freien Wettbewerbs zu punkten, steht sie mit einem anderen Thema in den Schlagzeilen.

Von Josef Kelnberger

Teresa Ribera betreut ein riesiges, fast einschüchterndes Aufgabengebiet in der EU-Kommission. Die spanische Sozialistin ist als Vizepräsidentin nicht nur für den ökologischen Wandel der europäischen Wirtschaft zuständig, sondern auch für Fragen des Wettbewerbs. Ihre Themen reichen also von Europas Klimazielen bis hin zu Kartellverfahren gegen US-Konzerne. Deshalb fragt man sich in Brüssel nun: Ist es wirklich sinnvoll, wenn sie sich auch noch in die Nahostpolitik einmischt und der israelischen Regierung immer wieder einen „Genozid“ am palästinensischen Volk vorwirft?

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