DrogenhandelDer Staatsanwalt, den die Polizei und der König schützen

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Die einen nennen ihn „Batman“, das ist nett gemeint. Andere nennen ihn „Ikarus“, das ist eher eine Warnung: Julien Moinil, 40, seit Jahresbeginn der Generalstaatsanwalt von Brüssel.
Die einen nennen ihn „Batman“, das ist nett gemeint. Andere nennen ihn „Ikarus“, das ist eher eine Warnung: Julien Moinil, 40, seit Jahresbeginn der Generalstaatsanwalt von Brüssel. (Foto: HATIM KAGHAT/IMAGO/Belga)

Julien Moinil, oberster Ermittler in Brüssel, liebt im Umgang mit den Clans klare Botschaften: Hier bin ich, und ich kriege euch. Die Bosse trachten ihm deshalb nach dem Leben.

Von Josef Kelnberger

Es gibt in Brüssel Menschen, die finden, man solle doch nicht übertreiben mit den Klagen über die Schießereien in der Stadt. Aber bitte, so hört man häufig, dies hier ist nicht Marseille, dies ist die beschauliche Hauptstadt Belgiens und der EU, wo man doch wahnsinnig gut leben und essen gehen kann. Und macht es die Stadt nicht ein bisschen exotischer, wenn in den Vororten die Drogenclans mit Kalaschnikows herumballern? Es ist diese Ignoranz, die Julien Moinil auf die Palme bringt.

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