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Jahresrückblick 2019: Populisten:Wind des Wandels?

US President Donald Trump Travels to Montoursville, Pennsylvania

Reagiert mit Verweigerung, Wut und Hass auf das Impeachment-Verfahren: US-Präsident Donald Trump im Sommer in Pennsylvania.

(Foto: Brendan Smialowski/AFP)

Donald Trump scheint dem Impeachment zu trotzen, Boris Johnson gewinnt die Wahlen in Großbritannien. Ist der Neonationalismus nicht zu stoppen? Das Scheitern von Salvini und Strache gibt den liberalen Demokraten Hoffnung.

Von Stefan Kornelius

Am 24. Juli 2019, einem Mittwoch, einigten sich die einflussreichsten Nationen der angelsächsischen Welt auf ein gemeinsames Regierungsprinzip. Die USA und Großbritannien, getrennt durch die Fluten des Atlantiks, sind seit jeher durch Geschichte und gemeinsame Sprache verbunden - jetzt entdeckten sie die gemeinsame Lust am Populismus. Boris Johnson übernahm das Amt des Premierministers, ein Politiker wie US-Präsident Donald Trump. "Chaos-Brüder" schrieb die Los Angeles Times. Zwei Populisten sollten also die Geschicke der ältesten Demokratien der Welt lenken. Wie trefflich, dass die beiden auch phänotypisch gut zueinander passen.

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