Interview:"Diese Leute sind brandgefährlich für unsere Demokratie"

Interview: Reichsbürger wie Heinrich XIII. Prinz Reuß (rechts) sind für den neuen GdP-Bundesvorsitzenden Jochen Kopelke "nicht einfach Spinner", sondern eine Gefahr für die Gesellschaft.

Reichsbürger wie Heinrich XIII. Prinz Reuß (rechts) sind für den neuen GdP-Bundesvorsitzenden Jochen Kopelke "nicht einfach Spinner", sondern eine Gefahr für die Gesellschaft.

(Foto: Boris Roessler/dpa)

Der neue Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jochen Kopelke, über die Folgen der Reichsbürger-Razzia für die Sicherheitskräfte, die Entfremdung vieler Menschen vom Rechtsstaat und den schwierigen Umgang mit den Klimaprotesten.

Von Joachim Käppner und Christoph Koopmann

Vergangene Woche waren mehr als 3000 Polizisten bei der Razzia gegen ein mutmaßliches "Reichsbürger"-Netzwerk im Einsatz, der wohl größten derartigen Aktion in der Geschichte der Bundesrepublik. Jochen Kopelke kennt riskante Einsätze - er war in Bremen in der Bereitschaftspolizei, der Schutzpolizei und im Landeskriminalamt eingesetzt. Im September dieses Jahres wurde Kopelke, geboren 1984, zum bisher jüngsten Bundesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei (GdP) gewählt. Er warnt davor, dass immer mehr Menschen ins Rechtsextreme abdriften - aber auch die Klimaaktivisten der "Letzten Generation" könnten aus seiner Sicht wirklich gefährlich werden.

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