Politische Sprache:Wahlprogramme zu schwierig

Die Wahlprogramme der Parteien sind laut einer Untersuchung der Stuttgarter Universität Hohenheim sprachlich oft nur schwer verständlich. Hauptgründe dafür seien Fremdwörter, "Denglish" und Bandwurmsätze, teilte die Universität mit.

Kommunikationswissenschaftler hatten vor den Landtagswahlen in Bayern und Hessen die Wahlprogramme der Parteien auf ihre formale Verständlichkeit hin untersucht. Der mit 62 Wörtern längste Satz finde sich im Programm der Linken in Bayern, aber auch bei den anderen Parteien tauchten überlange Sätze mit bis zu 40 Wörtern auf. Dies diene nicht der Transparenz und Bürgernähe, so die Forscher.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: