Politiker in der Fettnäpfchen-Falle – Dezember 2013: Ungünstige Zeit für Auslandsreisen

"Jetzt ist auch noch der Mandela gestorben." Tschechiens Ministerpräsident Jiri Rusnok hat sich versehentlich vor laufenden Kameras genervt über die Trauerfeier für Nelson Mandela geäußert. "Ich zittere davor, dort hinfahren zu müssen." Was der Politiker nicht ahnte: Sein Mikrofon war noch nicht abgeschaltet und seine Worte wurden live im Fernsehen übertragen.

Der südafrikanische Nationalheld Mandela soll am 15. Dezember in seiner Heimat beigesetzt werden. "Ich weiß nicht, aber das ist doch eine Wahnsinnsentfernung", sagte Rusnok weiter. Er habe an dem Tag bereits Verpflichtungen.

Später war dem Übergangspremier der ganze Vorfall peinlich. Es sei nicht richtig gewesen, sich so im Zusammenhang mit dem Tod Mandelas zu äußern, ließ Rusnok am Wochenende mitteilen. Dies tue ihm leid. Ein kleiner Trost: Auch anderen Politikern passieren Patzer vor laufendem Mikrofon - eine Auswahl.

Bild: AFP 24. September 2014, 11:252014-09-24 11:25:21 © Süddeutsche.de/dpa/sks/fehu