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Politik kompakt:Al-Qaida-Mitglied in Frankfurt verurteilt

Er hatte gestanden, dass er sich in einem Camp der al-Qaida habe ausbilden lassen. Jetzt ist ein islamistischer Terrorverdächtiger in Frankfurt zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden.

Der islamistische Terrorverdächtige Rami M. ist wegen Mitgliedschaft in der Al-Qaida zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main.

Der 25-Jährige hatte in dem Prozess gestanden, dass er sich in einem Terrorcamp der Al-Qaida in Pakistan im Umgang mit Waffen habe ausbilden lassen. Als Gegenzug für ein umfassendes Geständnis hatte ihm das Gericht bereits zum Prozessauftakt eine Haftstrafe von viereinhalb bis fünf Jahren in Aussicht gestellt.

Die Bundesanwaltschaft warf Rami M. Vor, von Mai 2009 bis zu seiner Festnahme im Juni 2010 Mitglied der Al-Qaida gewesen zu sein. Nach seiner Ausbildung im Terrorcamp sei er auch an Kampfhandlungen gegen die pakistanische Armee beteiligt gewesen.

Da er körperlich dem Einsatz nicht gewachsen gewesen sei, habe ihn ein hochrangiges Al-Qaida-Mitglied beauftragt, das Terrornetzwerk von Deutschland aus zu unterstützen. Demnach sollte Rami M. Spendengelder in Höhe von 20.000 Euro pro Halbjahr eintreiben und als Kontaktperson zur Verfügung stehen.

(dapd)

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