Politik kompakt Mappus: Demonstranten sollen zu Hause bleiben

Ministerpräsident Mappus kritisiert S-21-Gegner und Grüne, Mbeki will in der Elfenbeinküste vermitteln und in London wird eine mutmaßliche russische Spionin verhaftet.

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Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus sieht nach dem Schlichterspruch zu Stuttgart 21 keine Begründung mehr für Proteste gegen das Großprojekt. "Auch die Skeptiker haben gesehen, dass das Verfahren transparent und sauber war, es gute Gründe für Bahnhof und Schnellbahnstrecke gibt", sagte der CDU-Politiker nach Angaben von bild.de. "Wer die Schlichtung verfolgt hat und sieht, wie viel durch das Ergebnis verändert worden ist, hat keinen Grund mehr, auf die Straße zu gehen, sondern bleibt zu Hause."

Kritik übte Mappus an den Grünen: "Ausgerechnet die Grünen, die Heiner Geißler als Schlichter ins Gespräch gebracht hatten, wollen mit den Protesten weitermachen, als hätte es keine Schlichtung und keinen klugen Schlichterspruch gegeben." Zugleich sagte der Ministerpräsident, er erwarte keine hohen Zusatzkosten für Stuttgart 21 nach dem Schlichterspruch. "Es wird nicht automatisch teurer."

(dapd)

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