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Politik kompakt:Islamist Breininger soll tot sein

Seit Jahren wurde der Deutsche Eric Breininger per Haftbefehl gesucht - nun ist der Islamist angeblich bei Kämpfen getötet worden. Kurzmeldungen im Überblick

Deutsche Islamisten angeblich am Hindukusch getötet

Eric Breininger, ddp

Der mutmaßliche islamistische Terrorist Eric Breininger auf einem Fahndungsplakat des Bundeskriminalamtes (BKA) vom September 2008.

(Foto: Foto: ddp)

Der seit Jahren per Haftbefehl gesuchte deutsche Islamist Eric Breininger ist angeblich bei Kämpfen mit pakistanischen Soldaten am Hindukusch getötet worden. Das berichtete die Online-Ausgabe der Welt unter Berufung auf eine Internet-Mitteilung einer Splittergruppe der Islamischen Dschihad Union (IJU). Der Deutschtürke Ahmet M. soll dabei ebenfalls getötet worden sein. Bisher hat sich weder die Bundesanwaltschaft noch das Bundesinnenministerium zu dem Fall geäußert.

"Die Vertreter der Taifa al-Mansura Deutschland gratulieren den am 30. 4. Gefallenen deutschstämmigen Märtyrern", heißt es den Angaben zufolge in dem Schreiben der Terrorgruppe. "Nach dem heutmorgigen Nachrichtenstand haben wir erfahren, dass die aus Deutschland am Dschihad teilnehmenden Leiter der Elif-Medya, Selehuddin Türki und an seiner Seite Abdul Ghafar al-Almani, gefallen sind." Der 22-jährige Breininger aus Neunkirchen im Saarland nannte sich Welt online zufolge im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet Abdul Ghafar der Deutsche. Hinter dem Namen Selehuddin Türki verberge sich der 32 Jahre alte Ahmet M. aus Salzgitter.

Tote bei Anschlägen in Afghanistan, Beginn der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag: Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Meldungen im Überblick.

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