Politik kompakt:Warnungen vor statischen Problemen bei "Stuttgart 21"

Beim Bahnprojekt "Stuttgart 21" gibt es erneut Angst vor statischen Problemen. Ingenieure befürchten Senkungen am historischen Bonatz-Bau.

Kurzmeldungen im Überblick.

Bei dem Bau des Tiefbahnhofs für das Bahnprojekt "Stuttgart 21" gibt es neue Warnungen vor statischen Problemen. Laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung sehen für den entsprechenden Bauabschnitt engagierte Ingenieure ein Risiko von 49 Prozent, dass durch den Bau des unterirdischen Technikgebäudes Senkungen an dem historischen Bonatz-Bau auftreten können. Demnach seien die geplanten Abstützmaßnahmen nicht ausreichend. Die Zeitung beruft sich dabei auf Papiere der DB Projektbau.

Die Arbeiten am Technikgebäude wurden aufgrund des von der Bahn verhängten Baustopps - anders als geplant - noch nicht begonnen. In dem unter dem Boden vor dem Nordausgang geplanten zweigeschossigen Gebäude soll unter anderem die Infrastruktur für den neuen Bahnhof untergebracht werden. Für den Tunnelbau in Untertürkheim hat dem Bericht zufolge bislang noch kein Bauunternehmen ein Angebot abgegeben. Informationen darüber, ob dies an den Preisvorstellungen der Bahn oder an dem komplizierten Untergrund liegt, gibt es der Zeitung zufolge nicht.

(dapd)

In Polen soll es Pläne für den Bau eines Kernkraftwerkes an der Grenze zu Deutschland geben, Jemens Präsident will einen Plan zum Ende der Gewalt akzeptieren und in Irak sterben acht Menschen bei Bombenanschlägen: Lesen Sie auf den nächsten Seiten weitere Kurzmeldungen.

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