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Politik kompakt:Indisches Gericht bestätigt Todesstrafe für Mumbai-Attentäter

Das höchste Gericht des westindischen Bundesstaates Maharashtra hat das Todesurteil gegen den einzigen überlebenden Attentäter der Terroranschläge von Mumbai bestätigt. Das berichtete der Sender NDTV. Der Pakistaner Ajmal Amir Kasab war im Mai vergangenen Jahres von einem Sondergericht unter anderem wegen Mordes und "Kriegsführung gegen Indien" schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt worden.

Gemeinsam mit anderen Attentäter der aus Pakistan operierenden Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba hatte er Ende November 2008 in Mumbai, der Hauptstadt Maharashtras, über drei Tage hinweg Geiseln genommen und zwei Luxushotels sowie ein weiteres Gebäude besetzt gehalten.

Insgesamt waren bei der Terrorserie im Zentrum der Finanzmetropole mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen, darunter 26 Ausländer und 9 Extremisten. Kasab hatte als einziger Angreifer überlebt. Nach indischen Recht hat Kasab nun die Möglichkeit, das Todesurteil vor dem Obersten Gerichtshof des Landes in der Hauptstadt Neu Delhi anzufechten. Sollten auch die Richter am Supreme Court das Urteil bestätigen, könnte der Pakistaner nur noch ein Gnadengesuch an das indische Staatsoberhaupt richten.

(dpa)

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