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Politik kompakt:Brüderle tritt in Rheinland-Pfalz ab

Wegen der Schlappe bei den jüngsten Wahlen gibt Rainer Brüderle den FDP-Vorsitz in Rheinland-Pfalz nach 28 Jahren auf. Neuer Landesparteichef ist der Jurist Volker Wissing.

Die rheinland-pfälzische FDP hat am Samstag ihren Führungswechsel vollzogen. Mit 94,2 Prozent Zustimmung wählten die 199 Delegierten eines außerordentlichen Landesparteitags in Mainz den Bundestagsabgeordneten Volker Wissing zum neuen FDP-Chef.

Parteitag FDP Rheinland-Pfalz: Brüderle und Wissing

Kurs setzen: Volker Wissing löst Rainer Brüderle als FDP-Landeschef in Rheinland-Pfalz ab.

(Foto: dpa)

Der Jurist aus dem pfälzischen Landau folgt Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, der das Spitzenamt nach 28 Jahren als Konsequenz aus der verlorenen Landtagswahl in Rheinland-Pfalz abgab. Zu Wissings Stellvertretern wurden die Bundestagsabgeordnete Elke Hoff (73,7 Prozent) und der ehemalige Landtagsabgeordnete Thomas Auler (73,9 Prozent) gewählt.

Brüderle hatte zuvor angekündigt, als Bundeswirtschaftsminister weitermachen zu wollen. Die deutsche Wirtschaft sei "gut in der Spur, der Bundeswirtschaftsminister ist es auch", sagte Brüderle bei seiner Abschiedsrede am Vormittag. Unterstützung bekam er vom ehemaligen FDP-Bundesvorsitzenden Wolfgang Gerhardt. Brüderle sei ein "erfolgreicher Wirtschaftsminister", sagte der.

Auch in Baden-Württemberg wird heute eine neue FDP-Führung gewählt: Hier muss sich FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger einer Kampfabstimmung stellen. Gegen sie kandidiert der Europaabgeordnete Michael Theurer.

(dapd/dpa)

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