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Politik in Griechenland:Abschied im Zorn

Verliert den Verbündeten in einem ungünstigen Moment: der griechische Regierungschef Alexis Tsipras.

(Foto: Louisa Gouliamaki/AFP)

Der Rücktritt des Athener Außenministers Kotzias ist für Premier Tsipras ein harter Schlag.

Von Christiane Schlötzer, Athen

Nikos Kotzias, der scheidende griechische Außenminister, verabschiedete sich mit einem Dichterwort, verpackt in einen Tweet: "Sie haben alles getan, um mich zu begraben - aber sie haben vergessen, dass ich das Samenkorn bin." Der Satz stammt von dem griechischen Poeten Dinos Christianopoulos - und er klingt nach Aufruhr. Der Rücktritt des Ministers trifft die Regierung von Premier Alexis Tsipras zu einer ungünstigen Zeit. Kotzias und Tsipras hatten zuletzt gemeinsam politischen Mut bewiesen. Sie setzten sich ein für das Ende des Namensstreits zwischen Athen und Skopje, der die Beziehungen der Nachbarn schon seit Anfang der Neunzigerjahre belastet. In Griechenland wurde der Balkanstaat bislang nur mit dem Buchstabenkürzel Fyrom (Former Yugoslav Republic of Macedonia) bezeichnet, aus Sorge vor Gebietsansprüchen auf die nordgriechische Region Mazedonien.

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