PolenWarschau auf Zickzackkurs

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Die polnische Armee braucht keine Wehrpflicht, es melden sich genügend Freiwillige. Wie stark der Nachbar Ukraine unterstützt werden soll, ist umstritten.
Die polnische Armee braucht keine Wehrpflicht, es melden sich genügend Freiwillige. Wie stark der Nachbar Ukraine unterstützt werden soll, ist umstritten. Artur Widak/Imago

Ministerpräsident Tusk beansprucht eine Führungsrolle bei Gesprächen über einen Frieden für die Ukraine, will aber keine Soldaten in sein Nachbarland schicken. Das Thema ist in Polen emotional aufgeladen und heikel.

Von Viktoria Großmann, Warschau

Donald Tusk beendete das alte Jahr hoffnungsvoll, Frieden in der Ukraine zeichne sich am Horizont ab, sagte der polnische Ministerpräsident nach der letzten Sitzung des Ministerrats im alten Jahr. „Zweifellos sind Dinge geschehen, die Anlass zur Hoffnung geben, dass dieser Krieg bald enden könnte.“ Seine Annahme begründete Tusk auch damit, dass die USA bereit seien, einen Frieden mit ihren Truppen in der Ukraine zu sichern.

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