EU-Außengrenze im Osten„Spanien muss unserem Beispiel folgen, wenn Schengen überleben soll“

Lesezeit: 3 Min.

Litauische Grenzschützer patrouillieren entlang des Metallzauns zu Belarus.
Litauische Grenzschützer patrouillieren entlang des Metallzauns zu Belarus. Omar Marques/IMAGO/Anadolu Agency

Polen hat vor einiger Zeit seinen Teil der EU-Außengrenze dichtgemacht, das Asylrecht ausgesetzt – und belehrt nach der Krise von Ceuta jetzt die Regierung in Madrid.

Von Viktoria Großmann, Warschau

SZ bei Google bevorzugen

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hatte am Wochenende sehr schnell eine Lösung für Spanien und die unerwartet vielen Flüchtlinge in der Exklave Ceuta parat: „Spanien muss unserem Beispiel folgen, wenn Schengen überleben soll.“ Er verwies darauf, dass Polen an seiner EU-Außengrenze zu Belarus „Milliarden Euro“ investiert habe, für „effiziente Grenzschutzanlagen“ sowie „Tausende Soldaten, Polizisten und Grenzschützer“. Tusk unterzeichnete mit 21 weiteren Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, jenen Aufruf an die EU, sofort tätig zu werden, um die Schengen-Grenzen zu schützen.

Zur SZ-Startseite

Flucht und Migration
:Erste Hilfe am Grenzzaun

Aleksandra Chrzanowska kümmert sich um Flüchtlinge, die es von Belarus aus über Polens Ostgrenze in die EU schaffen. Aktivisten wie ihr drohen hohe Strafen. Ein Besuch in Europas ältestem Urwald.

SZ PlusVon Viktoria Großmann (Text) und Malgorzata Klemens (Fotos)

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: