In Wahlkämpfen geben immer häufiger die sozialen Medien den Takt vor. Insbesondere im Umfeld der AfD erreichen einige parteinahe Streamer mit ihren Videos schon ein Millionenpublikum. Welches Bedürfnis erfüllen sie, das klassische Medien nicht erfüllen?
Alexander Prinz, im Netz bekannt als „Der Dunkle Parabelritter“, 1994 in Sachsen-Anhalt geboren, ist selbst Streamer mit großer Reichweite. Er streitet durch seine Videos seit Jahren mit der AfD, die in seiner Heimat den „Untergang der Demokratie“ bewirken könnte, wie er fürchtet.
Im Gespräch mit Ronen Steinke spricht Prinz über eine Wahl, die für viele Menschen auch ein Schrei nach Aufmerksamkeit sei. Damit stellt sich auch die Frage nach der Verantwortung der – alten und neuen – Medien für den Aufstieg der Rechtspopulisten.
Ich prognostiziere, die AfD bekommt die absolute Mehrheit nicht. Und in diesem Fall gehe ich stark davon aus, wird Sachsen-Anhalt den Medien wieder komplett egal sein.Alexander Prinz im Podcast „Ist das gerecht?“
Sie können das Interview auch als Videopodcast auf Youtube anschauen.
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Jeden zweiten Freitag erscheint eine Folge von „Ist das gerecht?“. Alle Folgen jetzt mit SZ Plus hören auf SZ.de oder auf Spotify.
Host: Ronen Steinke
Redaktion: Annabell Burkhardt, Lea Brüggemann
Produktion: Carolin Lenk
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