Es ist ein historisches Bekenntnis. Als erstes G-7-Mitglied will Frankreich Palästina offiziell als Staat anerkennen. Präsident Emmanuel Macron schreibt in einem Post auf X, das Land bleibe seinem „historischen Engagement für einen gerechten und dauerhaften Frieden in Nahost treu“. Es sei dringend notwendig, den Krieg in Gaza zu beenden und die Zivilbevölkerung zu retten. Die Lebensfähigkeit eines Staates Palästina müsse gesichert werden. „Es gibt keine Alternative.“
Die in der EU und den USA als Terrororganisation geltende Hamas nennt Macrons Vorstoß einen „Schritt in die richtige Richtung“. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu interpretiert die Anerkennung durch Frankreichs dagegen als „Belohnung für Terror“.
Auch die Bundesregierung hält Macrons Ankündigung, Palästina als Staat anzuerkennen, zumindest vom Zeitpunkt her falsch. US-Außenminister Marco Rubio nennt die Entscheidung auf X rücksichtslos, sie werfe den Frieden zurück.
Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin in Tel Aviv, erklärt bei „Auf den Punkt“, welche Folgen es hat, wenn Palästina als Staat anerkannt wird, und wie es der Bevölkerung in Gaza momentan geht.
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Moderation, Redaktion: Justin Patchett
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Selma Oestringer
Produktion: Aylin Sancak
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: Landtag Baden-Württemberg.
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