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SZ-Podcast "Auf den Punkt":#WeRemember: Gedenken 75 Jahre nach Auschwitz

Die Befreiung von Auschwitz jährt sich zum 75. Mal. Weltweit wird der Millionen Opfer der Nazis gedacht. Doch wie geht Gedenken, wenn die Zeitzeugen aussterben?

Vor 75 Jahren befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Auschwitz ist zum Synonym für den industriellen Massenmord an Juden geworden, zum Symbol für den Holocaust. Denn hier ermordete die SS eine Million Menschen.

Das ist ganz sicher kein "Vogelschiss" in der deutschen Geschichte, wie Alexander Gauland behauptet, sagt SZ-Redakteur Oliver Das Gupta, der frühere AfD-Chef bagatellisiere mit dieser Formulierung die Ermordung von Millionen. Die industrielle Vernichtung einer ganzen Menschengruppe nach rassistischen Kriterien sei eine bislang singuläre Tat. Da es jedoch immer weniger Zeitzeugen gibt, müsse dem Massenmord der Nazis in Zukunft anders gedacht werden. Dazu gebe es inzwischen aber gute Videodatenbanken, die die Aussagen des Zeitzeugen konserviert haben.

Weitere Nachrichten: Knobloch: AfD mitverantwortlich für Antisemitismus, in Italien unterliegt Salvinis Lega in Emilia-Romagna den Sozialdemokraten, Bolton bringt Trump in Bedrängnis, Tod von Kobe Bryant.

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