„Auf den Punkt – Die US-Wahl“:Gewinnt Geld die US-Wahl?

Lesezeit: 1 min

(Foto: SZ, Imago Images)

Seit den Neunziger Jahren steigen die Wahlkampfausgaben in den USA stetig. Woher kommt das Geld, wohin fließt es und kann man sich damit wirklich Stimmen sichern?

Von Stefan Kornelius, Nadja Schlüter

Donald Trump verkauft goldene Turnschuhe für 400 Dollar das Paar. Wer bei einem Fundraiser-Event Joe Biden, Barack Obama und Bill Clinton gemeinsam auf der Bühne sehen will, muss für das Ticket mindestens 225 Dollar zahlen, für ein gemeinsames Foto 100 000, für ein persönliches Treffen 500 000 Dollar. Und jeden Tag verschicken die Kampagnen-Teams unzählige Mails mit Spendenaufrufen und planen weitere exklusive Veranstaltungen. So sammeln sie im US-Wahlkampf pausenlos Geld von Wählern und Wählerinnen, Großspendern und Unternehmerinnen ein. 

Der Wahlkampf in den USA ist teuer und wird immer teurer. 2020 wurden im Vorfeld der Kongress- und Präsidentschaftswahlen 14 Milliarden Dollar ausgegeben – so viel wie nie zuvor. Vor allem seit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2010 wird die Wahlkampf-Finanzierung aber auch massiv kritisiert, da sie immer intransparenter und unregulierter abläuft.

Warum das Urteil so entscheidend war, was Super PACs sind und was Joe Biden eigentlich in seinem Kampagnen-Shop verkauft – darum geht es in dieser Folge von „Auf den Punkt – Die US-Wahl“.

Redaktionsschluss für diese Sendung war Donnerstag, 13.06.2024, um 17 Uhr. 

Moderation, Redaktion: Stefan Kornelius, Nadja Schlüter

Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb

Produktion: Carolin Lenk

Zusätzliches Audiomaterial über DW News, CNN-News18, Joe Biden (Facebook), Donald J. Trump (Facebook), CNBC und NewsNation.

Hinweis der Redaktion: An einer Stelle im Podcast wird John Kerry als ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Republikaner bezeichnet. Das stimmt nicht. John Kerry trat 2004 für die Demokraten gegen George W. Bush an.

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