SZ-Podcast "Auf den Punkt"US-Waffenlieferungen: "Patriots" sind ein Signal, es kommt noch viel mehr

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"Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung.
"Auf den Punkt" - der Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung. (Foto: SZ)

Die USA liefern der Ukraine Patriot-Flugabwehr. Wird es zum entscheidenden Unterschied in diesem Krieg?

Von Florian Hassel und Lars Langenau

Die erste Auslandsreise des ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij seit dem russischen Überfall vor knapp zehn Monaten führt zu Joe Biden nach Washington. Auf der Tagesordnung: Die Lieferung der "Patriot"-Flugabwehrsysteme. Dessen Raketen können Flugzeuge, Marschflugkörper, Drohnen und andere Raketen bis zu einer Entfernung von 160 Kilometern abwehren.

Ohne die US-Hilfe würde es die Ukraine wohl nur noch geografisch geben, sagt SZ-Osteuropa-Korrespondent Florian Hassel, "sicherlich nicht militärisch, als unabhängiges Land ohne Putin". Die USA hätten bereits Milliarden Dollar und Unmengen an Waffen geliefert. Diese Hilfe sei "ganz klar entscheidend" für den Widerstand.

Im Unterschied zu anderen Waffensystemen sei das "Patriot"-System in der Lage, "Raketen und Marschflugkörper abzuschießen, die die anderen Systeme nicht abschießen können", sagt Hassel. Aber auch "Patriots" könne man "nur an einem Ort aufstellen", wohl in oder nahe Kiew. Die Ukraine sei eben nach Russland das größte Land Europas und deshalb könnten auch die "Patriots" nicht überall Schutz bieten. Viel eher sei das ein "Signal". Aber: "Es kommt noch sehr viel mehr."

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