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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Stirbt das Internet, wie wir es kennen?

Die Europäische Union steht kurz davor, das Urheberrecht zu reformieren. Datenschützer, Youtuber und Startups warnen vor Zensur.

Axel Voss von der CDU hat für das EU-Parlament die Verhandlungen geführt. Und ist erleichtert. Endlich hat sich das Parlament mit den Unterhändlern der EU-Staaten auf eine Reform des Urheberrechts geeinigt. Nun werde das Wildwest im Internet beendet, sagt Voss.

Auf der anderen Seite stehen die Googles und YouTubes, die gegen die mögliche Reform Sturm laufen. Seit November versuchen YouTuber sich vor allem gegen den Artikel 13 der Richtlinie zu wehren. Denn dieser könnte bedeuten, dass Plattformen Uploadfilter einsetzen müssten, um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern. Simon Hurtz, der bei der SZ über Digitales schreibt, findet, dass die Töne der Gegner zwar sehr schrill sind. Im Prinzip teilt er aber ihre Kritik.

Weitere Themen: Volksbegehren Artenvielfalt erfolgreich, A380-Produktion wird eingestellt, Pence fordert EU-Ausstieg aus Atomabkommen.

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