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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Trumps Kulturkampf

Noch nie infizierten sich in den USA so viele Menschen mit Corona. Und Millionen demonstrierten gegen Rassismus. Doch Trump spaltet weiter. Wie will er so die Wahl gewinnen?

Von Thorsten Denkler und Gabriel Garbers

Der 4. Juli ist ein besonderer Tag in den USA. Dieses Jahr aber blieb das Spektakel weitgehend aus. Doch der US-Präsident nutzte den Nationalfeiertag zum Wahlkampf. Donald Trump malte ein düsteres Bild der Nation und warf den Demonstranten gegen Rassismus vor, sie seien "Linksradikale, Marxisten, Anarchisten, Agitatoren und Plünderer". Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden war da viel versöhnlicher.

Trump sprach schon 2016 vom American Carnage, vom großen Schlachtfeld, sagt USA-Korrespondent Thorsten Denkler. "Einen Kulturkampf der klassischen weißen Schicht gegen den Rest der Welt." Zudem habe Trump den Kampf gegen Corona verloren. Er versuche aber das Gegenteil zu vermitteln. Allerdings würden ihm das sehr viele Amerikaner nicht mehr abnehmen, denn in vielen Familien seien Opfer zu beklagen.

Weitere Nachrichten: Merkel will an Maskenpflicht festhalten, Innenminister Seehofer gegen Studie zum "Racial Profiling" bei der Polizei.

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