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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Trump feuert Bolton: ein Hardliner weniger

Der Sicherheitsberater John Bolton verlässt die Administration von Donald Trump. Entspannt sich jetzt die Lage zwischen den USA und Iran?

John Bolton ist ein außenpolitischer Hardliner. Jemand, der möchte, dass die USA militärisch stark auftreten. Er war schon 2003 für den Irakkrieg. Bolton ist seit April 2018 Sicherheitsberater von Donald Trump. Dabei liegen die beiden in vielen Dingen auseinander: Bolton ist gegen Trumps Annäherungsversuche an Russland. Er hält nicht viel von den Treffen des Präsidenten mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un.

Und er hat immer wieder für einen Regimewechsel in Iran geworben. Trump selbst soll über seinen Ex-Sicherheitsberater mal gesagt haben: "Ginge es nach John Bolton, würden wir schon in vier Kriegen stecken." Nun hat der US-Präsident seinen Sicherheitsberater rausgeschmissen - oder Bolton hat gekündigt. Beide behaupten etwas anderes. Auf jeden Fall sei es positiv, dass der Falke Bolton keine Verantwortung mehr habe, sagt Hubert Wetzel. Der Washington-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung hat sich sowieso gefragt, wie Bolton in eine so bedeutende Position kam.

Weitere Themen: Zwangspause für britisches Parlament ist illegal, EU kritisiert Netanjahu.

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Leserdiskussion Ihre Meinung zum Rauswurf von Sicherheitsberater Bolton

Leserdiskussion

Ihre Meinung zum Rauswurf von Sicherheitsberater Bolton

US-Präsident Trump hat sich von seinem Nationalen Sicherheitsberater Bolton getrennt. Grund seien starke Meinungsverschiedenheiten. Das könne man nur begrüßen, kommentiert SZ-Autor Paul-Anton Krüger, denn außer maximalem Druck und Militärschlägen falle Bolton wenig ein.