bedeckt München 17°

SZ-Podcast "Auf den Punkt":Strache, FPÖ und die Casinos: Österreichs neuer Skandal

Die Wiener Staatsanwaltschaft hat bei Heinz-Christian Strache und seinem Vertrauten Johann Gudenus Razzien durchgeführt. Dieses Mal geht es um Glücksspiel und Bestechung.

Ende Mai veröffentlichte unter anderem die Süddeutsche Zeitung ein Video, das Österreichs Vizekanzler Heinz-Christian Strache dazu veranlasste, zurückzutreten. Der FPÖ-Politiker macht darin Kommentare, die darauf hindeuten, dass er es nicht ganz so streng mit dem Rechtsstaat nimmt. Sein Vertrauter Johann Gudenus, der beim Treffen in der Villa in Ibiza ebenfalls beteiligt war, trat sogar aus der Partei aus.

Drei Monate später ermittelt die Wiener Staatsanwaltschaft wegen eines anderen Vorwurfs wieder gegen Strache und Gudenus. Sie hat die Wohnräume der beiden untersucht. Es geht um den Verdacht, dass die FPÖ und ein Glücksspielunternehmen einen Deal gemacht haben sollen. Strache sagt, man wolle ihn diskreditieren und mundtot machen. Typisch für den Rechtspopulisten, sagt SZ-Politikredakteurin Leila Al-Serori. Ein Comeback Straches schließt sie trotz allem nicht aus.

Weitere Themen: Schwan und Stegner kandidieren für SPD-Vorsitz, deutsche Wirtschaft schrumpft.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

Deezer

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

Politik Österreich Österreich, ein Sumpf

Razzien in Österreich

Österreich, ein Sumpf

Schon wieder der Verdacht der Korruption, schon wieder ist Ex-Vizekanzler Strache im Fokus. Es ist gut für das Land, dass er nicht mehr regiert.   Kommentar von Leila Al-Serori