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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Warum Sarrazins Ausschluss für die SPD wichtig wäre

Fast zehn Jahre lang hat die SPD versucht, Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Im dritten Anlauf könnte es klappen. Es könnte eine Befreiung für die Partei sein.

2010 veröffentlichte Thilo Sarrazin seinen Bestseller "Deutschland schafft sich ab". Darin beschreibt er, wie Deutschland angeblich unter der Zuwanderung leiden würde. Sarrazin macht dazu sehr zweifelhafte biologische Vergleiche. Daraufhin versuchte die SPD-Parteispitze schon zweimal, Sarrazin rauszuschmeißen. Doch sie scheiterte. Und Sarrazin? Der veröffentlichte fast jedes Jahr ein neues Buch.

Im dritten Anlauf könnte es mit dem Parteiausschluss aber klappen. Das hat zumindest die Schiedskommission des SPD-Kreisverbandes Charlottenburg-Wilmersdorf entschieden. SZ-Hauptstadtkorrespondent Stefan Braun sagt, dass Sarrazins Ausschluss die SPD von Altlasten befreien könnte.

Weitere Themen: Identitäre sind rechtsextrem, LKA-Panne in Niedersachsen, Frankreich verabschiedet Digitalsteuer.

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Leserdiskussion Sollte die SPD Sarrazin ausschließen?

Leserdiskussion

Sollte die SPD Sarrazin ausschließen?

Die SPD darf Thilo Sarrazin ausschließen, hat eine Schiedskommission in Berlin beschlossen. "Eine Partei muss abweichende Meinungen dulden", kommentiert SZ-Autor Jens Schneider, "aber damit hat der Fall Sarrazin nichts zu tun".