SZ-Podcast "Auf den Punkt" "Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt"

Weniger als ein Prozent der Deutschen wird Opfer schwerer Verbrechen. Über die Diskrepanz von gefühlter Bedrohung und tatsächlicher Sicherheit.

Das Gefühl der Bedrohung ist für Viele alltäglich. Sie haben Angst, ausgeraubt zu werden, dass in ihre Wohnung eingebrochen oder ihr Auto gestohlen wird. Aber weniger als ein Prozent der Deutschen wird tatsächlich Opfer schwerer Verbrechen. "Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt", sagt Innenminister Horst Seehofer (CSU) am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung der aktuellen Kriminalitätsstatistik.

Es gibt eine starke Diskrepanz von gefühlter Bedrohung und der tatsächlichen Sicherheit, sagt die Berliner SZ-Korrespondentin Constanze von Bullion. Das liege auch an der verstärkten Berichterstattung. Schon 2017 sei die Kriminalität auf das Niveau von 1992 gesunken. Und jetzt geht es nochmal bergab.

Besonders empörend seien aber die vermehrten Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte. Zudem gebe es mehr Straftaten, die vor allem im Internetstattfinden: mehr Kinder- und Jugendpornografie zum Beispiel - oder auch mehr Rauschgiftdelikte, bei denen es allerdings in zwei von drei Fällen um Haschisch geht.

Weitere Nachrichten: Rücktritt von DFB-Präsident Grindel, Ärzte haften nicht für künstlich verlängertes Leiden am Lebensende, Komodo-Inseln gesperrt.

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