Die EU hat das sechste Sanktionspaket gegen das kriegerische Russland beschlossen. Dies sei ein "ambitionierter Plan der Europäischen Union, sich schneller als erwartet von russischen Erdöl-Importen freizumachen", meint SZ-Brüssel-Korrespondent Björn Finke.
Für ein echtes Öl-Embargo seien sehr viele Kompromisse geschlossen worden, vor allem mit Viktor Orban, dem ungarischen Ministerpräsidenten. Ungarn habe "eine Ausnahme" erreichen können: Die Druschba-Pipeline, die Ungarn und seine Nachbarn Slowakei und Tschechien mit russischem Öl versorge, soll weiter liefern dürfen. Auch gibt Finke folgendes zu bedenken: "Kurzfristig könnte Putin sogar profitieren, weil durch diese Ankündigung der Ölpreis steigt."
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