SZ-Podcast "Auf den Punkt" Was Merkels Rückzug bedeutet

Der Kampf um die Nachfolge von Angela Merkel hat nach ihrem Rückzug endgültig begonnen. An eine richtige Wahl bei der CDU kann sich niemand mehr erinnern, sagt Detlef Esslinger.

Die Ära von Angela Merkel geht zu Ende. Nach der missglückten Hessenwahl hat Merkel erklärt, dass sie nicht mehr für den Vorsitz der CDU beim Parteitag im Dezember kandidieren wird. Außerdem werde sie bei der Bundestagswahl 2021 nicht wieder als Kanzlerkandidatin antreten und auch nicht mehr für den Deutschen Bundestag kandidieren.

Viele zollen ihr Respekt für diese Entscheidung. In der CDU ist der Kampf um die Nachfolge nun endgültig entbrannt. Sowohl Annegret Kramp-Karrenbauer als auch Jens Spahn haben ihre Kandidaturen bekannt gegeben. Und auch ein alter Merkel-Kontrahent meldet sich zurück: Friedrich Merz. Eine Wahl zwischen Kandidaten hatten die CDU-Delegierten das letzte Mal wohl 1788, sagt Detlef Esslinger, stellvertretender Leiter der SZ-Innenpolitik. Zeit wurde es.

Weitere Themen: Flugzeugabsturz in Indonesien, Anschlag in Tunis, Bolsonaro gewinnt Stichwahl.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

Deezer

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

Merkels Wagnis

Die Kanzlerin übernimmt die Verantwortung für das schlechte Ergebnis der CDU in Hessen - und erklärt ihren schrittweisen Abschied von der Macht. Es ist ein bemerkenswerter Auftritt. Von Hannah Beitzer mehr...