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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Der lodernde Irrsinn auf Corona-Demos

Verschwörungstheoretiker neben Esoterikern, Rechtsextremisten und versprengten Linken. Bei den "Hygiene-Demos" verbünden sich Milieus, die sonst wenig miteinander zu tun haben.

5000 in Stuttgart, 3000 in München, 1000 Demonstranten in Berlin skandierten am Samstag "Freiheit", "Widerstand", "Volksverräter" und "Wir sind das Volk". Bei den sogenannten Hygiene-Demos kommen gerade ziemlich kuriose Gestalten mit ziemlich kruden Thesen zusammen. Diese wilde Mischung aus komplett unterschiedlichen Welten versucht ihre Corona-Angst auf einen gemeinsamen Nenner zu bekommen.

Da lodert der Irrsinn, sagt SZ-Autor Willi Winkler, der am Wochenende eine "Hygiene-Demos" in Berlin besucht hat. Viele Teilnehmende einen der Wahn und die Wut auf die Einschränkungen und die Missachtung für die Regeln im Kampf gegen die Seuche. "Es wundert mich, wie viele Leute diesen Blödsinn glauben." Dass sich da Linke und rechte verbünden würden sei historisch aber nicht neu. Auch in den frühen 30er Jahren habe es diese "Querfront" schon einmal gegeben. Heute würden diese Leute aber bewusst Zeichen aus dem Nationalsozialismus übernehmen, um sich als Opfer geben zu können.

Weitere Nachrichten: Deutsche Bahn braucht Milliardenhilfe, Nahles soll Bundesanstalt für Post leiten.

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© SZ.de/lala

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