bedeckt München 23°

SZ-Podcast "Auf den Punkt":Grundschulen: Linnemann hat sich im Ton vergriffen

Carsten Linnemann will, dass Kinder mit sehr schlechten Deutschkenntnissen später eingeschult werden. Der Ton seiner Vorschläge verhindert eine sachliche Diskussion zu einem wichtigen Thema.

"Um es auf den Punkt zu bringen: Ein Kind, das kaum Deutsch spricht und versteht, hat auf einer Grundschule noch nichts zu suchen". Das hat der CDU-Politiker Carsten Linnemann gesagt und damit eine große, emotional-geführte Debatte ausgelöst. Aber was fordert Linnemann denn genau? Und ist sein Vorschlag nur "populistischer Unfug" wie es seine Parteikollegin Karin Prien in der SZ gesagt hat?

Darüber spricht in dieser Folge Stefan Braun, SZ-Korrespondent in Berlin. Er erklärt, wie der CDU-Wirtschaftsexperte Linnemann politisch einzuschätzen ist und warum dessen Ton eine sachliche Diskussion zu einem wichtigen Thema verhindert hat.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

Deezer

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

Schule Wenn Kinder als Problem gesehen werden

Grundschule

Wenn Kinder als Problem gesehen werden

Keine Einschulung mit schlechtem Deutsch: CDU-Politiker Linnemann nutzt eine Rhetorik der Ausgrenzung. Typisch: Integration von Migranten ist immer nur lästig, nie eine Chance.   Kommentar von Gökalp Babayiğit