bedeckt München 14°
vgwortpixel

SZ-Podcast "Auf den Punkt":Wie Deutschland in der Libyen-Krise vermitteln will

In Libyen herrscht seit Jahren Chaos. Nun lädt die Bundesregierung alle beteiligten Parteien zu einer Konferenz nach Berlin.

Seit 2014 ist Libyen zwischen zwei Regierungen aufgeteilt. Die eine sitzt in der Hauptstadt Tripolis und wird angeführt von Fajis al-Sarradsch. Seine Regierung ist von den Vereinten Nationen eigentlich anerkannt. Die andere Regierung ist die des Rebellengenerals Chalifa Haftar. Der sitzt in Bengasi und seine Truppen versuchen schon länger, die Hauptstadt einzunehmen.

Weil diese Parteien aber jeweils von internationalen Playern unterstützt werden, ist der Konflikt weitaus komplizierter. Nun lädt die Bundesregierung zu einer großen Libyen-Konferenz nach Berlin. Der Erfolg der Veranstaltung, sagt der SZ-Hauptstadtkorrespondent Daniel Brössler, wird sich daran messen lassen, ob weiterhin Waffen in die Krisenregion geliefert werden.

Weitere Themen: Chamenei bezeichnet Trump als "Clown", Seehofer lenkt bei Passfotos ein.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei: iTunes, Spotify, Deezer oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Alle unsere Podcasts finden Sie unter: www.sz.de/podcast.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

© SZ.de
Politik Griechenland Warum Griechenland Rebellenführer Haftar hofiert

Libyen-Konflikt

Warum Griechenland Rebellenführer Haftar hofiert

Athen empört sich über das Abkommen Libyens mit der Türkei zur Ausbeutung von Bodenschätzen im Mittelmeer. Und verfährt nun nach dem Motto: Der Feind meines Feindes ist mein Freund.   Von Christiane Schlötzer

Zur SZ-Startseite