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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Explosion in Beirut: Was bisher bekannt ist

In Beirut gibt es eine riesige Explosion. Die Stadt gleicht einem Schlachtfeld - und das mitten in der Corona- und Wirtschaftskrise.

Moritz Baumstieger und Jean-Marie Magro

Die Bilder aus Beirut sind Bilder, die einem das Fürchten lehren. Am Dienstagabend ereignet sich dort die größte Explosion, die es im Libanon je gegeben hat. Eine rote Rauchwolke schießt nach oben. Daraufhin breitet sich eine Druckwelle kreisförmig aus und bringt sogar noch kilometerweit entfernt Fensterscheiben zum bersten.

Das Rote Kreuz spricht von mindestens 100 Toten und 4000 Verletzten. Aber die Zahlen der Opfer werden immer wieder nach oben korrigiert. Die libanesische Regierung beschreibt, dass in einer Lagerhalle etwa 2750 Tonnen Ammoniumnitrat lagen. Ganz ohne Sicherheitsvorkehrungen. Die seien detoniert. Es klingt einerseits unfassbar, doch gleichzeitig symptomatisch für den Libanon, sagt der SZ-Nahostexperte Moritz Baumstieger.

Weitere Themen: Deutschland und EU sagen Libanon Hilfen zu, Stephan Ernst gesteht.

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